Methoden beim UX Research

In dem Zeitalter wo Firmen Produkte im Internet anbieten, verändert sich auch die Berufswelt. Heutzutage braucht es keine Produkt Tester mehr, die extra in die Firmenzentrale eingeladen werden, um die neuen Produkte zu testen. Diese Arbeit übernimmt seit einiger Zeit der Beruf UX Researcher.


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User Experience (kurz UX) ist hierbei das Produkterlebnis eines Benutzers, somit ist der UX Research eine Untersuchung des Produkterlebnisses. Nur eben Online! Zum einen unternimmt der UX Research also einen Nutzertest, damit dieser aber auch gut für den Betrieb ausfällt, braucht es Methoden zur eventuellen Verbesserung (UX Research methods). Gut, ihr fragt euch nun sicher was UX Research Methods überhaupt sein können, dass ist aber ganz einfach: Stellt euch den Fall eines Online Shops vor, ihr habt euch einen Interessanten Artikel angeguckt und wollt ihn kaufen, brecht aber im Warenkorb den Kaufprozess ab und verlasst die Webseite. Der Researcher tut genau das, um herauszufinden was der Grund dafür sein könnte, er versetzt sich also in die Lage eines möglichen Kunden. Wie so oft im Leben hängt aber auch vieles mit dem Aussehen einer Webseite oder App zusammen, dass UX design.

Will der Kunde also einen Artikel in einem Online Shop kaufen, betritt er als allererstes die Webseite und stellt sich unterbewusst Fragen. Gefällt ihm das UX Design? sieht das Website UX vertrauenswürdig aus? Ist sie einfach und überzeugend? Falls das Website UX oder das ui design nun nicht sein Fall ist kann es dazu kommen, dass er die Webseite verlässt. Um das allerdings zu vermeiden und somit den Gewinn zu steigern, untersucht man Webseiten bzw. Apps regelmäßig auf mögliche Fehler. Das Interfacedesign (kurz ui design) ist eine Disziplin des Designs, sie beschäftigt sich mit der Gestaltung von Benutzeroberflächen. Die Interaktion zwischen Mensch und Computer ist somit der Mittelpunkt.

Wie bereits erwähnt ist es den Kunden wichtig eine leichte Bedienung im Online Shop aufzufinden, durch die Nutzerorientierte Gestaltung (user centered design), kann somit jeder Nutzer das Ergebnis beeinflussen. Der Nutzer des Produktes wird also durch seine Aufgaben, Ziele und Eigenschaften in den Mittelpunkt des Entwicklungsprozesses gestellt. Im Englischen wird dieses Vorgehen auch user centered design genannt.

Das hört sich ja alles schonmal ganz gut an aber wo ist der Haken? Es ist der gleiche wie in einem normalen Testlabor, dem Kunde fehlt der Wahre-Leben-Faktor. Die UXer/in bevorzugen deshalb noch eine weite Methode zur perfekten Feststellung. Sie verschicken Umfragen Emails. Die Nutzer werden hierbei eingeladen, das gewünschte Produkt im Alltag auf Herz und Nieren zu testen. In Deutschland gibt es nur leider keinen expliziten Studiengang, dass Wissen eines UX Researcher muss man sich bei uns daher durch Ausbildungen oder Netzwissen verschaffen.


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